Gantkofel – Senkrecht über dem Etschtal

Schwindelerregend ist der Blick ins Etschtal und das Panorama reicht von der Texelgruppe bis zu König Laurins Rosengarten: Wie eine Klippe zieht sich der Mendelkamm hoch über dem Kalterer See bis zum Gampenpass und bildet die Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino. Seine höchste Erhebung ist der Gantkofel oder Monte Macaion mit 1866 m. Seine Ostflanke fällt senkrecht mehr als 1.500m in das Etschtal ab und er ist als markanter Zahn bereits von Meran erkennbar.

Wir starten am Parkplatz oberhalb von St. Felix und gehen in mäßiger Steigung bis zum schön gelegenen Felixer Weiher (auch Tretsee genannt), den wir nach rund 40 Minuten erreichen. Ein Stück geht es nun dem Weiher entlang und wir folgen den Hinweisschildern „Gantkofel“ oder „Macaion“ (ital.). Nun geht es steil bergab in eine Senke und dann wieder steil bergauf. Plötzlich erkennen wir am Waldrand die breite Gipfelfläche und das hölzerne Gipfelkreuz. Behutsam nähern wir uns dem luftigen Abgrund und wagen einen Blick in die Tiefe. Genauso atemberaubend ist die Fernsicht in den Bozner Talkessel, auf die verspielten Gipfel der Dolomiten, über die Weite der Sarntaler Alpen bis zu den geheimnisvollen Berggipfeln der Texelgruppe.
Den Rückweg können wir als Rundwanderung fortsetzen oder über denselben Weg absteigen.

Infoblock:

Schwierigkeitsgrad/Art: Leichte Bergtour
Gebirgsgruppe: Mendelkamm
Weglänge: 16 km
Gehzeit: 4.30 h – 5.00 h
Höchster Punkt der Tour: 1866 m
Höhenmeter Aufstieg: 750 m
Ideale Jahreszeit: von Mai bis Oktober, sowie als Schneeschuhtour im Hochwinter begehbar.

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